Filettino, Pizza in Gaeta und Neapel mit dem Capri

Nach unserer Übernachtung in Avezzano ging es am fünften Rallyetag weiter Richtung Süden.

Das erste Etappenziel war Filettino.

Der kleine Ort liegt auf mehr als 1.000 Metern Höhe in den Monti Simbruini und gilt tatsächlich als höchstgelegener Ort Latiums. VisitLazio

Von dort führte uns die Route weiter Richtung Meer nach Gaeta.

Gaeta liegt zwischen Monte Orlando und dem Tyrrhenischen Meer und war im Mittelalter selbst eine Seerepublik. Heute ist die Stadt unter anderem für ihre Altstadt, das mächtige Castello Angioino-Aragonese und ihre rund zehn Kilometer lange Küste bekannt. Italia.it

Unsere Aufgabe war allerdings kulinarischer Natur: Wir mussten eine bestimmte Pizzeria finden.

Das gelang – und als Belohnung gab es natürlich auch eine Pizza. 🍕

Unser Ziel war die Pizzeria del Porto:
https://www.pizzeriadelportogaeta.com

Danach wurde es für mich persönlich etwas nervenaufreibender.

Neapel. Mit dem Capri. Und zwar nicht nur irgendwie außen herum.

Wir sind tatsächlich bis in die Innenstadt gefahren.

Ich gebe zu: Dabei habe ich stellenweise Blut und Wasser geschwitzt. Wer schon einmal mit einem 44 Jahre alten Auto – welches unbeschädigt bleiben soll – durch den Verkehr von Neapel gefahren ist, wird ungefähr wissen, was ich meine. 😄

Aber auch das gehört zu Jupiter’s Flash: Nicht nur schöne Passstraßen und einsame Landstraßen, sondern gelegentlich eben auch das komplette Kontrastprogramm.

Nachdem der Capri sicher abgestellt war, blieb sogar noch Zeit für einen kleinen Bummel durch die Stadt.

Und natürlich musste ein Foto am Bud-Spencer-Mural sein. Wenn man schon einmal mit einem alten Ford durch Neapel fährt, gehört das irgendwie dazu.

Unser Nachtquartier lag anschließend in Pompei.

Für die berühmten Ausgrabungen blieb leider keine Zeit mehr. Das wäre sicherlich einen Besuch wert gewesen – aber irgendwann muss man akzeptieren, dass acht Rallyetage trotz aller Kilometer nicht reichen, um alles mitzunehmen.

Also Hotel, etwas Ruhe – und Vorbereitung auf Tag 6.

Denn der sollte uns auf eine der berühmtesten Küstenstraßen Europas führen.

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