Bevor es mit Tag 4 losgeht, eine kleine Entschuldigung vorweg: Galerie und Blog hängen gerade etwas hinterher.

Die Rallyetage sind lang, wir sitzen viele Stunden im Capri und abends reicht die Energie dann nicht immer noch für Bildbearbeitung und Blogpflege. Dazu kommt, dass die Internetverbindung unterwegs nicht überall so mitspielt, wie man sich das wünschen würde.

Aber die Berichte kommen – versprochen. 😄

Tag 4 begann allerdings mit einem ziemlich unerfreulichen Moment.

Am Morgen lagen plötzlich Teile unserer Heckstoßstange neben dem Capri. Offenbar hatte ein anderer Gast unseres Agriturismo beim Rangieren Kontakt mit unserem Auto gehabt und war anschließend verschwunden.

Zum Glück handelt es sich nur um Kunststoffteile und der Capri hat keine strukturellen Schäden davongetragen. Ärgerlich ist es trotzdem – und dass ein solcher Kontakt völlig unbemerkt geblieben sein soll, können wir uns ehrlich gesagt nur schwer vorstellen.

Also: Teile eingesammelt, Schaden begutachtet, notdürftig repariert und für Fotos aufgehübscht – und weiter.

Unser erster Stopp des Tages war Siena.

Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und hat ihr mittelalterliches Erscheinungsbild außergewöhnlich gut bewahrt. Mittelpunkt ist die berühmte muschelförmige Piazza del Campo, auf der zweimal jährlich der Palio ausgetragen wird. UNESCO World Heritage Centre

Für uns gab es dort zunächst einen Kaffee und etwas Zeit für einen kurzen Bummel durch die Stadt. Natürlich durfte auch ein Stopp bei Nannini nicht fehlen – bei dem Namen dürften zumindest einige Leser meiner Generation sofort eine gewisse Gianna im Ohr haben. 😉

Danach ging es über die SP 438 Richtung Asciano weiter durch eine Landschaft, die ziemlich genau dem entspricht, was man vor Augen hat, wenn man an die Toskana denkt.

Irgendwann hieß es dann Abschied nehmen von der Toskana. Nach einem kurzen Abstecher durch Umbrien erreichten wir Latium und machten uns auf den Weg hinauf zum Monte Terminillo.

Der Terminillo ist mit 2.217 Metern der höchste Gipfel der Monti Reatini und wird wegen seiner Nähe zur Hauptstadt auch gerne als „Berg von Rom“ bezeichnet. Italia.it

Natürlich durfte auch an diesem Tag eine Challenge nicht fehlen: Gesucht wurde ein Foto mit einem Schwein – ganz im Sinne der italienischen Porchetta. Auch diese Aufgabe konnten wir erfolgreich abhaken.

Eigentlich hätte es noch zusätzliche Punkte für eine Detour nach Rom gegeben. Aber irgendwann muss man bei einer solchen Rallye auch vernünftig bleiben: Dafür war es schlicht zu spät.

Das offizielle Tagesziel lag in der Region Rieti. Wir sind anschließend noch etwas weitergefahren und haben schließlich in Avezzano übernachtet – ein paar Kilometer, die wir am nächsten Morgen nicht mehr fahren mussten.

Nach diesem Start in den Tag konnten wir mit dem Verlauf der Etappe dann doch noch ziemlich zufrieden sein.

Und der Capri? Trotz leicht ramponierter Heckstoßstange: weiterhin im Rennen.

❤️ Wir sammeln weiterhin für Mama/Papa hat Krebs e.V. in Kaiserslautern: